Schriftgröße
Kontrast
  • Bundesministerium für Inneres - Logo
  • Landesfeuerwehrverband Burgenland - Logo
  • Landessicherheitszentrale Burgenland - Logo
  • Österreichische Rettungshundebrigade - Logo
  • Österreichisches Rotes Kreuz Burgenland - Logo
  • Samariterbund Burgenland
  • Safety on tour Logo
  • Sicher ist Sicher. Das Burgenland. - Logo
  • Verein Nachbarschaftshilfe Sicherheit - Logo
Alle Partner zeigen

Sirenensignale in Österreich

  • Warnung3-minütiger gleichbleibender Dauerton - Gefahrensituation!
  • AlarmAuf- und abschwellender Heulton ca. 1 Minute. Unmittelbare Gefahr!
  • Entwarnung1-minütiger gleichbleibender Dauerton. Ende der Gefahrensituation!
  • FeuerwehralarmSirenensignal 3 x 15 Sekunden

Termine & Veranstaltungen

Alle Termine zeigen [+]
  • Euro Notruf

    112
  • Polizei

    133
  • Bergrettung

    140
  • Feuerwehr

    122
  • Rettung

    144
  • Ärztenotdienst

    141
Notruf

Nummern

20. April 2020

Sicherheitstipp des Monats: Strahlenalarm – Was tun?

Laut Medienberichten haben sich die Waldbrände in der Sperrzone um das KKW Tschernobyl wieder entzündet. Gemäß den ukrainischen Behörden ist das stillgelegte KKW nicht gefährdet ist. Block 4 wurde durch den Unfall 1986 zerstört, die anderen Blöcke wurden in der Zwischenzeit stillgelegt. Spuren des radioaktiven Cäsium-137 wurden in den letzten Tagen in der Ukraine, auch außerhalb der Sperrzone, nachgewiesen. Bei Messungen der bodennahen Luft in Österreich auf Radioaktivität konnten keine erhöhten Messwerte künstlicher radioaktiver Stoffe nachgewiesen werden. Die Messwerte werden von weiter beobachtet. Es sind keine Auswirkungen auf Österreich zu erwarten und daher auch keine Veranlassungen erforderlich.

In Erinnerung an die dramatischen Ereignisse am 11.3.2011 im japanischen Kernkraftwerk Fukushima I und den Jahrestag des bis dato folgenschwersten Reaktorunglücks der Geschichte - Tschernobyl am 26.4.1986: Kernkraftwerke sind seither nicht sicherer geworden. Auch wenn Österreich von den Ereignissen in Japan nicht unmittelbar betroffen war, kann ein weiterer Unfall nicht ausgeschlossen werden und - Strahlen kennen keine Grenzen. Der Strahlenschutzfolder des Zivilschutzverbandes steht auf der Homepage unter http://www.bzsv.at/ zum Download bereit


Welche Schutzmöglichkeiten bestehen bei Strahlenalarm?
  • Baulicher Schutz - Schutzraum, Sicherheitswohnung mit eingebautem Filter oder Sicherheitswohnung ohne eingebauten Filter vorbereiten
  • Haushaltsvorrat mit Lebensmittel, einem netzunabhängigen Radiogerät mit Reservebatterien, Hygieneartikeln, alternativen Koch- und Heizmöglichkeiten sowie Notbeleuchtung
  • Kaliumjodid-Tabletten in der Apotheke besorgen; diese dürfen nur auf ausdrückliche Anordnung der Gesundheitsbehörde eingenommen werden. Eine vorsorgliche Einnahme ist völlig sinnlos.
  • Kenntnis der Warn- und Alarmsignale
               

Warnung - 3 Minuten Dauerton: Radio/ Fernsehen (österreichischer Sender) einschalten. Behördlich empfohlene Verhaltensmaßnahmen beachten.

Alarm - 1 Minute auf- und abschwellender Heulton: Schützende Räumlichkeiten aufsuchen. Über Radio/Fernsehen (österreichischer Sender) durchgegebene Verhaltensmaßnahmen beachten.

Entwarnung - 1 Minute Dauerton: Weitere Hinweise über Radio/Fernsehen (österreichischer Sender) beachten.


Beim Zivilschutzverband Burgenland können Folder zu den Themen Schutzraumbau, Strahlenschutz, Haushaltsbevorratung oder Kaliumjodid-Tabletten bezogen werden.

Foto: hartmut910 / pixelio.de




« zur Übersicht